Rasierhobel: Anleitung, Tipps & der richtige Einstieg
Was ist ein Rasierhobel – und warum lohnt er sich?
Ein Rasierhobel (auch Sicherheitsrasierer genannt) ist ein klassisches Rasierinstrument, das mit einer einzigen, doppelseitigen Klinge rasiert – statt mit vier oder fünf Klingen wie moderne Systemrasierer. Was nach weniger klingt, ist in der Praxis oft mehr: eine gründlichere Rasur, weniger Rasierpickel und deutlich weniger Plastikmüll.
Kein Wunder, dass der Rasierhobel gerade ein großes Comeback erlebt – bei Männern für die Bartrasur, aber auch bei Frauen für Beine, Achseln und Intimbereich. Einmal angeschafft hält er ein Leben lang. Nur die Klingen werden regelmäßig gewechselt – und die kosten einen Bruchteil von Systemrasiererklingen.
Rasierhobel oder Systemrasierer – was ist wirklich besser?
Diese Frage stellen sich viele, die gerade über den Umstieg nachdenken. Hier ein ehrlicher Vergleich:
- Rasierqualität: Der Rasierhobel rasiert mit einer einzigen Klinge – das bedeutet weniger Druck auf die Haut, weniger Rasierpickel und weniger Hautirritationen. Systemrasierer mit mehreren Klingen können empfindliche Haut stärker reizen.
- Kosten: Unser Rasierhobel aus Edelstahl ist eine einmalige Investition. Die Ersatzklingen kosten nur wenige Cent pro Stück – weit günstiger als Systemrasiererkassetten.
- Nachhaltigkeit: Kein Plastikgehäuse, keine Einwegkassetten. Als Verbrauchsmaterial bleibt am Ende nur eine kleine Metallklinge übrig – das ist Zero Waste pur.
- Lernkurve: Der Rasierhobel braucht etwas Eingewöhnungszeit. Die ersten ein bis zwei Wochen erfordern Geduld – danach geht es genauso schnell wie mit einem Systemrasierer.
Mit dem Rasierhobel rasieren – so geht's richtig
Der häufigste Fehler beim Rasieren mit dem Rasierhobel: ihn genauso benutzen wie einen Systemrasierer – also mit Druck und schnellen Zügen. Das endet in Schnitten oder Hautirritationen. Mit der richtigen Technik ist der Rasierhobel dagegen sanfter als jeder Plastikrasierer.
1. Vorbereitung
- Haut anfeuchten: Warmes Wasser öffnet die Poren und macht die Haare weicher. Ideal ist das Rasieren direkt nach der Dusche.
- Großzügig einschäumen: Eine gute Rasierseife ist das A und O. Unsere Rasierseife Zitrone schäumt intensiv, pflegt die Haut und hinterlässt einen frischen Duft. Für die Bartrasur lohnt sich zusätzlich ein Rasierpinsel – er hebt die Barthaare an und verteilt den Schaum gleichmäßig.
2. Die Rasur
- Richtiger Winkel: Den Rasierhobel in einem Winkel von etwa 30° an die Haut anlegen – deutlich flacher als bei einem Systemrasierer.
- Kein Druck: Das Eigengewicht des Hobels reicht vollständig aus. Niemals andrücken!
- Kurze, ruhige Züge: Mit dem Haarwuchs rasieren, besonders am Anfang. Die Haut dabei leicht straff ziehen.
- Geduld bei den ersten Malen: Fang an einer unkritischen Stelle an – zum Beispiel am Unterschenkel – bis du ein Gefühl für den Winkel entwickelt hast.
3. Nach der Rasur
- Haut mit kaltem Wasser abspülen – das schließt die Poren.
- Sanft trocken tupfen, nicht reiben.
- Eine pflegende Creme oder After-Shave auftragen. Unser Festes Duschgel Sensitiv eignet sich auch hervorragend zur Reinigung empfindlicher rasierter Haut.
- Den Rasierhobel gut abspülen und aufrecht trocknen lassen – am besten im Rasierständer.
Rasierhobel für Frauen – funktioniert das?
Ja, und sehr gut sogar. Immer mehr Frauen steigen auf den Rasierhobel um – für Beine, Achseln und den Intimbereich. Der Grund: Die Rasur ist gründlicher, die Haut wird weniger gereizt, und Erdbeerbeine gehören oft der Vergangenheit an.
Die Technik ist dieselbe wie für Männer: kein Druck, flacher Winkel, gut eingeschäumt. Für den Intimbereich besonders langsam und vorsichtig vorgehen und die Haut immer gut straff halten. Unser Edelstahl-Rasierhobel ist für alle Körperstellen geeignet – es gibt keinen separaten „Damen-Rasierhobel", der besser wäre. Das ist Marketing.
Welcher Rasierhobel ist der richtige für Einsteiger?
Für den Einstieg empfehlen wir einen Rasierhobel mit einem stabilen, strukturierten Griff – am besten aus Edelstahl. Er liegt sicher in der Hand, auch wenn sie nass ist, und rostet nicht.
Unser Rasierhobel aus Edelstahl (€29,95) ist ein klassischer Sicherheitsrasierer mit geschlossenem Kamm – das bedeutet: er ist präzise, aber nicht zu aggressiv. Ideal für den Einstieg.
Wer direkt mit allem starten möchte, greift zum Starter-Set aus Rasierhobel, Rasierständer und Rasierseife (€49,99) – hier ist alles enthalten, was du für eine perfekte erste Rasur brauchst. Das Set eignet sich übrigens auch hervorragend als Geschenk.
Wie oft muss ich die Klingen wechseln?
Als Faustregel gilt: nach etwa 8 bis 14 Anwendungen ist eine neue Klinge fällig. Du merkst es daran, dass die Rasur rauer wird, zieht oder kratzt. Unsere Ersatzklingen (€2,50 pro Packung) passen zum Rasierhobel und sind günstig nachzukaufen.
Wichtig: Benutzte Klingen niemals ungeschützt in den Hausmüll werfen – sie sind scharf. Sammel sie in einer leeren Metalldose mit Deckel (z.B. einer alten Keksdose) und entsorge diese dann im Metallrecycling.
Rasierhobel richtig lagern
Damit der Rasierhobel lange hält und die Klinge nicht vorzeitig stumpf wird, sollte er nach jeder Nutzung trocken gelagert werden. Der ideale Platz ist der Rasierständer (€9,95) – er hält den Hobel kopfüber, sodass das Wasser ablaufen kann. Nicht liegend auf nassem Untergrund lagern, das verkürzt die Klingenstandzeit erheblich.
Das komplette Rasierhobel-Set bei Mango.Bananen
Bei uns findest du alles, was du für eine plastikfreie Nassrasur brauchst:
- Rasierhobel aus Edelstahl – €29,95
- Ersatzklingen für Rasierhobel – €2,50
- Rasierständer für Rasierhobel – €9,95
- Rasierseife Zitrone – €11,99
- Starter-Set Rasierhobel aus Edelstahl – €49,99
- Festes Duschgel Sensitiv – €9,49 (ideal für nach der Rasur)
- Festes Duschgel Gute Laune – €9,49
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Ole Storm
Ole Storm ist Gründer von mangobananen.de und lebt seit 2021 einen konsequent nachhaltigen Alltag - ohne Auto, mit Fahrrad, so wenig Müll wie möglich. Mit einem Hintergrund in Agrarwirtschaft und einer echten Leidenschaft für Natur testet er jedes Produkt selbst und stellt seine Eigenmarken persönlich her. Nachhaltig leben ist für ihn kein Konzept, sondern Alltag.
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